Über die Zukunft unserer Mobilgeräte-Apps

Ein Misserfolg ist lediglich die Möglichkeit, schlauer von Neuem zu beginnen.
– Henry Ford

Derzeit erreichen uns viele Anfragen und auch einige Beschwerden bezüglich der Mobilgeräte-Apps für HiOrg-Server. Dazu möchten wir heute ein paar Hintergründe offen legen, die zu dieser Situation geführt haben.

Bei der Verteilung unsere Entwicklungsressourcen bemühen wir uns, diese möglichst sinnvoll einzusetzen. So erschien es uns 2011 bei den Planungen zur ersten Mobile-App als gute Lösung, eine Plattform zur Entwicklung zweier Apps für die Betriebssysteme iOS und Android zu nutzen. Im Laufe der Nutzung kristallisierte sich heraus, dass diese Plattform jedoch ihr Versprechen nicht halten konnte, und vor allem die Ergebnisse für Android fehlerbehaftet und wenig optimal waren. Im Sommer 2013 wurde daher beschlossen, diese Plattform nur noch zur Entwicklung für die iOS-App zu nutzen, und die Android-App direkt in Java von Grund auf neu zu programmieren, was im Frühjahr 2014 in einer deutlich besser nutzbaren Anwendung resultierte.

Leider wurde uns vor einigen Wochen schmerzlich klar, dass die bislang noch zur Entwicklung der iOS-App genutzte Plattform aus verschiedenen Gründen für uns keine Zukunft mehr hat. Derzeit konzentrieren sich unsere Mobile-Entwickler darauf, auf einer modernen Basis die künftige Mobilgeräte-App komplett neu zu entwerfen.

Bis diese den Funktionsumfang der (noch) aktuellen iOS-App erreicht hat und diese ablösen kann, muss leider die Weiterentwicklung der Android-App „auf Sparflamme“ laufen. Nach dem ersten Release der neuen App für iOS werden wir entscheiden, ob wir diese auch für Android anbieten, oder parallel am aktuellen Android-Projekt weiter arbeiten. Da wir uns bei der Entwicklung auf der neuen Plattform noch in einer sehr frühen Phase befinden, können wir aktuell noch keine konkrete Aussage treffen, über welchen zeitlichen Rahmen wir sprechen.

Die momentane Situation ist auch für uns extrem unbefriedigend. Tatsächlich ist es so, dass die klassische Desktopanwendung und die Handy-Apps von verschiedenen Teams mit unterschiedlichen Kenntnissen programmiert werden, so dass hier Personalressourcen nicht einfach hin- und her getauscht werden können. Hinzu kommt, dass wir gerade im Bereich der Mobile Entwickler leider im vergangenen Jahr eine hohe Fluktuation hatten, so dass es auf Grund von Einarbeitungen hier immer wieder zu ungeplanten Verzögerungen gekommen ist.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Funktionsumfang der Mobilgeräte-Apps.
Von unserer Seite aus war und ist es nicht angedacht, die Webanwendung vollständig durch die Apps zu ersetzen. Dazu sind die Funktionen von HiOrg-Server zu vielfältig und komplex. Der Fokus der Mobile-Apps liegt eindeutig auf dem Helfer als Nutzer. Geplant ist allerdings zukünftig trotzdem eine Umsetzung der häufig genutzten Disponentenfunktionen (bspw. Bestätigung gemeldeter Helfer, Anlegen von einfachen Diensten).
Grundsätzlich soll parallel dazu auch die Webanwendung verbessert (responsiver) werden, damit sie auf Mobilgeräten besser nutzbar ist.

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4 Antworten auf Über die Zukunft unserer Mobilgeräte-Apps

  1. Sepp sagt:

    Hallo ist mit der neuen Entwicklungsumgebung dann auch endlich eine App für Windows Mobile möglich?

    • Hallo, auch wenn es derzeit noch einige wenige Nutzer von WindowsPhone gibt (laut aktuellen Statistiken etwa 2,9% des Mobilgeräte-Marktes), wird diese Plattform in den kommenden Jahren sicher ganz verschwinden. Daher ist die Entwicklung einer App für Windows nach jetztigem Stand eher unwahrscheinlich, wir konzentrieren unseren Fokus lieber auf die bessere Nutzbarkeit der Webanwendung auf Mobilgeräten.

  2. Paul Org. osst sagt:

    Gibt es mittlerweile schon eine Schätzung, wann die neue iOS App veröffentlicht wird?

    • Hallo,
      die Planungsphase ist weitestgehend abgeschlossen und unser neuer Entwickler arbeitet sich gerade ein :man_technologist: . Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir uns jedoch noch nicht auf ein Datum zur Veröffentlichung festlegen.

      Wie bereits angekündigt wird es zuerst eine Basisversion für iOS geben, die im Funktionsumfang der jetzigen App entspricht. Danach werden weitere Funktionalitäten hinzugefügt.

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