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Es ist soweit: Noch in dieser Woche wird es möglich sein, Benachrichtigungen direkt aus HiOrg-Server mittels Push auf das Smartphone eines Mitglieds zu senden. Dabei handelt es sich um eine spezielle Meldung, die innerhalb kürzester Zeit auf dem Mobilgerät des Mitglieds angezeigt wird, ohne dass zuvor die App geöffnet werden muss.

Push-Benachrichtigung HiOrg-Server

Ein Disponent kann dann auf einen Dienst aufmerksam machen, indem er beim Anlegen / Bearbeiten die neue Option „Push-Benachrichtigung an Mobilgeräte aller betroffenen Helfer“ auswählt.

Push-Benachrichtigung an betroffene Helfer versenden

Alle Mitglieder, für die diese Veranstaltung sichtbar ist, erhalten dann eine Nachricht. Also: Alle Disponenten, sowie alle Mitglieder der betroffenen Gruppe (auch wenn sie nicht qualifiziert sind). Tippt man am Smartphone auf diese Benachrichtigung, so öffnet sich die HiOrg-Server Beta-App und man gelangt direkt zu den Details der betreffenden Veranstaltung.

Erste Implementierung in der Beta-App

Um die Funktion zuverlässig anbieten zu können, haben wir uns im ersten Schritt für einen Testlauf mit den Nutzern der Beta-App entschlossen. Der Fokus des Tests liegt für uns auf der Ermittlung von Durchlaufzeiten und Interaktionsraten, d.h. wie schnell erfolgen die Benachrichtigungen und wie wird die Funktion angenommen. Zeitgleich möchten wir unseren Nutzern einen ersten Mehrwert bieten und Feedback einholen.
Dabei müssen Sie sich keine Sorgen machen: Die neue Funktionalität ist eine Erweiterung und schränkt keine bestehende Funktion ein.

Voraussetzungen

Um Push-Benachrichtigung versenden und empfangen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. die Push-Funktion muss im Labor (System > Einstellungen > Labor) aktiviert werden (benötigt Admin-Recht)
    Push-Funktionalität im Labor aktivieren
  2. der Helfer muss die aktuelle Version der Beta-App (v5.4.7) nutzen
  3. Push-Benachrichtungen dürfen in den Einstellungen der Beta-App nicht deaktiviert sein.

    Push-Benachrichtigung Settings

Weitere Informationen

Warum ist der Text in der Benachrichtigung so allgemein?

Da zum Erreichen der Endgeräte eine Anbindung an Apple bzw. Google zwingend notwendig ist, wird der verschickte Text über externe Dienste mit teilweise ausländischen Servern übertragen. Zum Schutz Ihrer Daten haben wir uns daher für eine Nachricht entschieden, die keine konkreten Informationen zur Veranstaltung und dafür relevanten Helfern preisgibt.

Was bedeuten die angezeigten Zahlenwerte?

  • Im Labor: Anzahl der Nutzer mit kompatibler App-Version: Dies wird auf Basis der letzten Anfrage per Mobile-App des Nutzers ermittelt.
  • Beim Dienst: Es wird die Anzahl der aktuell für Push registrierten Nutzer angezeigt. Dies entspricht nicht dem wirklichen Empfängerkreis, sondern dient mehr zur Abschätzung, von wie vielen die Beta-App in der Organisation genutzt wird.

Verbraucht die App jetzt mehr Akku?

Nein, der Empfang von Push-Events und die Erzeugung der Benachrichtigung wird ausschließlich über das Betriebssystem abgewickelt. Erst nach dem Öffnen der Benachrichtigung wird die App aktiv.

Kann ich als Helfer die Push-Benachrichtigungen deaktivieren?

Über die Einstellungen in der App kann der Empfang von Push-Benachrichtigungen deaktiviert und jederzeit wieder aktiviert werden.

Wie geht es weiter?

Die aktuelle Umsetzung der Push-Funktionalität ist nur der Beginn vieler weiterer Möglichkeiten. Folgende Schritte sind für die zukünftige Entwicklung denkbar:

  • Empfängerkreis besser einschränken
  • Erweiterung der Events (nicht nur bei Diensten über Änderungen / Aktivitäten informieren)
  • Automatisierung für bestimmte Events
  • Zusammenfassung von Events auf einer Benachrichtigungs-Seite in der App
  • Persönliche Konfiguration, über welche Ereignisse man mittels Push informiert werden möchte.

Warum dauert das alles so lange?

Wie das jüngste Beispiel der Corona-Warn-App gezeigt hat, ist eine zuverlässige Push-Funktion nicht ganz so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wir haben viel Energie in die Evaluierung unterschiedlicher Lösungsansätze gesteckt, um ein verlässliches und Datenschutz-konformes Ergebnis zu finden. Wir sind zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bedanken uns bei allen Nutzern der Beta-App, die uns durch ihr Feedback unterstützen.